Rentenhöhe bei Berufsunfähigkeitsrenten & Erwerbsminderungsrenten

Sollten Sie im Falle einer Erwerbsminderung auf eine gesetzliche Rente angewiesen sein, so richtet sich diese nach dem letzten monatlichen Bruttoeinkommen. Versicherten die Anspruch auf eine halbe Erwerbsminderungsrente haben, können mit einer Rentenzahlung von ca. 17% des letzten Bruttoverdienstes rechnen. Für die volle Erwerbsminderungsrente stehen den Versicherten ca. 34% des letzten Bruttoeinkommens zu. stehen

Spätestens jetzt sollte Ihnen bewusst werden, wie wichtig eine private Berufsunfähigkeitzusatzversicherung ist, denn im Falle der Erwerbsminderung wird Ihnen ohne eine private Vorsorge eine Versorgungslücke entstehen. Sie legen beim Abschluss der Berufsunfähigkeitsversicherung eine monatliche Rente fest, die Sie Ihren Verhältnissen anpassen und sich so ein Stück Sicherheit gewährleisten. Die Vertragslaufzeit beläuft sich meist bis ins Rentenalter.

Sie haben mehrer Möglichkeiten Ihre Berufsunfähigkeit zu gestalten, so liegt es in Ihrer Entscheidung ob Sie eine monatliche Auszahlung ab 50 Prozent Invalidität wünschen oder eine Staffelung einbauen möchten und Teilauszahlungen wünschen bei einer Invalidität von 25 Prozent und 75 Prozent. Sie sollten bei Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeit darauf achten, dass Sie eine Dynamik einbauen, so steigt Ihre Rente von Jahr zu Jahr und der Inflationsausgleich wird hiermit sichergestellt.

Tipp: Vor allem lohnt sich eine Berufsunfähigkeit, wenn sie in jungem Alter abgeschlossen wird, denn wenn Sie Erwerbsunfähig werden sollten und das als Berufsanfänger haben Sie Ihre Leben noch vor sich und da ist von Vorteil wenigstens finanziell unabhängig zu sein. Denn Anspruch aus einer gesetzlichen Rentenversicherung besteht erst nach Einzahlung von 60 Monaten. Jede vierte Person in Deutschland ist von einer Erwerbsminderung betroffen, sichern Sie sich daher ausreichend ab und passen Sie Ihre monatliche Rente Ihren Lebensverhältnisse an.